Schnupperworkshop Kommunikationstraining

Körpersprache und Stimme | Wahrnehmungs- und Präsenztraining

25.5.2018, 13-17 Uhr im Bewegungsraum, Rechenzentrum Potsdam, Eintritt frei

Die aktuelle #metoo-Debatte hat dazu beigetragen, dass die Geschlechter im Umgang miteinander verunsichert sind. Ausgehend von der gesellschaftlich bedingten, noch immer tagtäglich stattfindenden Ungleichstellung zwischen Mann und Frau, die sich an der ungleichen Bezahlung von Frauen und Männern in gleichen Tätigkeitsfeldern oder der gerade aktuellen Sexismus-Debatte, einem Gefälle von vielen Männern und wenig Frauen in Führungspositionen sowie dem AGG, das Gleichstellung per Gesetz regeln sollte, aber noch lange nicht umgesetzt hat, zeigt, haben wir uns die Fragen gestellt:

  • Welchen Raum gestehen Frauen sich selbst und einem männlichen Gegenüber zu?
  • Wie positionieren Frauen sich selbst?
  • Kann Frau ein Selbstverständnis für Gleichwertigkeit etablieren, ohne sich permanenten intellektuellen Diskussion und immerwährender kognitiver Auseinandersetzungen stellen zu müssen?
  • Wie kann Mann mit den Irritationen im Geschlechterkampf seinen Platz behaupten und/oder geht es nicht vielmehr um das Finden eines Weges im Miteinander?
  • Wie kann dieser Weg aussehen?
  • Was braucht es von beiden Seiten, um das große Potenzial der Diversität der Geschlechter nutzbringend zum Erfolg zu führen?
  • Welche Methoden sind nötig, um in einer modernen Gesellschaft gegenseitigen Respekt und wertschätzenden Umgang im Miteinander zu fördern?

Durch Techniken/Übungen aus der darstellenden/theatralen/performativen Arbeit möchten wir damit beginnen, vorerst Frauen darin zu unterstützen,

  • ihre eigene Wahrnehmung zu schulen
  • ihre Präsenz zu fördern
  • Techniken einzusetzen, die sie sensibilisieren und gleichzeitig stärken, sich sicher zu fühlen und mutig zu behaupten
  • sich untereinander zu vernetzen, gegenseitig zu fördern und zu unterstützen
  • gemeinsam mit ihnen die Workshopreihe (weiter-)entwickeln, entsprechend der Bedürfnisse und Wünsche, die während des Workshops sichtbar werden und/oder auch an uns herangetragen werden.

So war’s bei „Luthers Frauen“

Ahoi!

Erinnert Ihr Euch noch an „Luthers Frauen“?
Am 8. November 2017 fand in der Nagelkreuzkapelle und im Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum eine szenische Lesung rund um Luthers Frauen statt. Das war die erste Veranstaltung, die beide Orte künstlerisch verbunden hat und aufgezeigt hat, dass ein friedliches Neben- und Miteinander durchaus funktionieren kann. Teile unseres Kollektivs haben an diesem Abend mitgewirkt. Michael Lüder hat den Abend fotografisch und ein Team vom ZDF filmisch dokumentiert. Danke dafür!

Wer den Beitrag noch nicht gesehen hat, kann dies hier nachholen: https://www.zdf.de/…/der-turmbau-zu-potsdam-die-garnisonkir…

Und wer wissen möchte, wie es derzeit bei unseren Nachbarn auf der Baustelle zugeht, dem sei dieser Artikel empfohlen: http://www.pnn.de/potsdam/1258007/

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Arbeit ohne Grenzen

Theaterpädagogischer Workshop in Eberswalde

Wann?

Freitag, 5.1.2017, 16-19 Uhr
Samstag, 6.1.2017, 10-17 Uhr
Sonntag, 7.1.2017, 11-16 Uhr

Wo?

Konferenzsaal
Bergerstraße 105
16225 Eberswalde

Im Workshop soll spielerisch der Frage nachgegangen werden, wie sich der Arbeitsbegriff im
21. Jahrhundert wandelt? Welche Erfahrungen machen Angestellte und Selbstständige? Welche Vorstellungen und Hoffnungen haben Berufseinsteiger*innen und was bedeutet es, keine Arbeit zu haben?

Teilnehmen können alle, die an einem generationenübergreifenden Erfahrungsaustausch interessiert sind. Die Teilnahme ist kostenlos. Vorkenntnisse im Bereich Theater sind nicht nötig. Der Workshop ist Teil der Theaterproduktion Don’t Cry, Work!

Details:

Durch die Digitalisierung befindet sich der Arbeitsbegriff in einem stetigen Wandel, wir arbeiten zunehmend am Computer oder werden teilweise sogar durch Computer ersetzt. Viele der klassischen Arbeitsplätze verschwinden, was zu einer hohen Arbeitslosigkeit führt. Diese macht es wiederum notwendig, sich selbst und sein Arbeitsleben umzustrukturieren und an Weiterbildungen oder Umschulungen teilzunehmen. Innerhalb des Workshops sollen Erfahrungswerte zu diesem Thema von unterschiedlichen Generationen mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund ausgetauscht werden. Im Vordergrund stehen dabei der Austausch mit anderen Menschen, das Kennenlernen von Schauspiel- und Improvisationstechniken, das Entdecken neuer Strategien für den Umgang mit (autobiografischem) Wissen und natürlich viel Spaß am Spiel.

Gemeinsam mit 8-12 Workshopteilnehmer*innen verschiedener Generationen wollen wir uns spielerisch mit dem Thema Arbeit beschäftigen. Der theaterpädagogische Workshop findet vom 5.-7. Januar 2018 im Konferenzsaal in der Bergerstraße 105, in Eberswalde statt. Es sind alle Menschen zwischen 18 und 99 Jahren mit und auch ohne Theatererfahrung eingeladen, an diesem Erfahrungsaustausch teilzunehmen.

Mit freundlicher Unterstützung der
EWE Stiftung

Anmeldung: